A smash burger on the Alsace Wine Route, with Le Streetfoodist
A smash burger on the Alsace Wine Route, with Le Streetfoodist

Ein Smashburger an der Elsässer Weinstraße – mit Le Streetfoodist

Antoine liebt Roadtrips und trotzdem hat er unterwegs nie gekocht. Der Grund war einfach: Kochen auf Reisen bedeutete zu viel Ausrüstung, zu viel Planung und zu wenig Platz im Auto, also gab es eben, was sich auf dem Weg besorgen ließ. Für sein erstes Rezept in der Natur wollte der Mann hinter Le Streetfoodist es richtig machen. Er fuhr auf einen kleinen Hügel oberhalb der Elsässer Weinstraße, klappte auf der einen Seite seine KitchenBox auf, öffnete auf der anderen seine TentBox und bereitete vor der Kulisse der Weinberge einen Smashburger zu, der seinen Lieblingslokalen in nichts nachsteht.

Das ist Antoine alias Le Streetfoodist

Antoine ist 32 und pendelt zwischen Straßburg und Paris. Seit einigen Jahren teilt er auf Le Streetfoodist seine Leidenschaft für gutes Essen und besondere Lokale mit seiner Community – von Adressen im eigenen Viertel bis zu Gerichten, die er auf Reisen entdeckt. Für ihn ist Essen der beste Zugang zu einem neuen Ort: Reisen in Frankreich und im Ausland bedeutet vor allem, eine Kultur über das zu verstehen, was die Menschen kochen und essen.
Deshalb ist dieser Trip ein etwas anderer. Statt den besten Tisch vor Ort zu suchen, deckte Antoine seinen eigenen: Er kochte mitten in der elsässischen Landschaft – nur mit dem, was in sein Auto passte.

Das Rezept: Roadtrip-Smashburger (für 2 Personen)

Warum ein Smashburger? Für sein erstes Rezept unter freiem Himmel wollte Antoine einen Streetfood-Klassiker: unkompliziert, großzügig und bei so ziemlich allen beliebt. Außerdem gelingt das Gericht nur in einer richtig heißen Pfanne – der perfekte Test für eine Outdoor-Küche.

Zutaten

  • 2 Kartoffelbrötchen (Potato Buns)

  • 1 große Zwiebel

  • 4 Scheiben Rinderbacon

  • 2 große Rinderpatties vom Metzger

  • 2 Scheiben Cheddar

  • Butter, Salz und Pfeffer

  • Geheimsoße: gehackte Gewürzgurken, Ketchup, Senf, Mayonnaise und ein Schuss süßsaures Gurkenwasser

Zubereitung

  1. Röste die Brötchen mit etwas Butter leicht in der Pfanne an und stell sie beiseite.

  2. Schneide die Zwiebel in Ringe und dünste sie langsam in Butter an.

  3. Brate den Rinderbacon knusprig und lass das Fett in der Pfanne.

  4. Würze die Patties mit Salz und Pfeffer, brate sie im Baconfett und lass auf jedem eine Scheibe Cheddar schmelzen.

  5. Verrühre die Zutaten für die Geheimsoße in einer Schüssel.

  6. Schichte den Burger von unten nach oben: Brötchen, Soße, Patty mit Cheddar, Zwiebeln, Bacon, Soße, Brötchen.

Die Geheimnisse: Soße mit Gurkenwasser und Fleisch vom Metzger

Antoines Geheimsoße erinnert an eine Cocktailsoße, mit einem Kniff, den er nie auslässt: ein wenig süßsaures Gurkenwasser. Es bindet die Soße und sorgt für die säuerliche Note, bei der du gleich noch mal abbeißen willst. Ein kleines Detail – aber genau das macht aus einem guten Burger einen unvergesslichen.

Kompromisslos ist er auch beim Fleisch. Antoine kauft seine Patties immer beim Metzger – wegen der Qualität des Rindfleischs und vor allem wegen des richtigen Verhältnisses von Fett zu magerem Fleisch. Im Fett des Bacons gebraten, bleiben sie bis zum letzten Bissen saftig, selbst auf einem windigen Hügel.

Draußen kochen mit der KitchenBox

Für Antoine ändert Kochen im Freien statt in der eigenen Küche alles – und zwar zum Positiven. Klar, Sonne und Wind erfordern anfangs etwas Organisation, aber die tragbare KitchenBox war in 3 bis 4 Minuten ausgepackt, aufgeklappt und startklar. Das Kochfeld heizt schnell und gleichmäßig auf, sodass das Anbraten der Patties ein Kinderspiel war, und die mitgelieferten Utensilien erwiesen sich als wirklich praktisch.

Am meisten beeindruckt hat ihn, wie komplett sie für ihre Größe ist. Arbeitsfläche, Schneidebrett, Pfanne, Pfannenwender, sogar Salz- und Pfefferstreuer: Alles, was er brauchte, war schon dabei. Er hat nur ein Messer und eine Schüssel ergänzt. Zusammengepackt nimmt sie kaum Platz weg und passt in jeden Kofferraum – damit fällt genau das weg, was ihn früher vom Kochen unterwegs abgehalten hat.

Sein bester Tipp für gutes Essen auf dem Roadtrip? So viele lokale Zutaten und Produkte wie möglich verwenden. Wenn du dich auf den Ort einlässt, an dem du gerade bist, isst du am besten – frisch und hochwertig. Weitere Ideen hat er schon im Kopf, allen voran Sandwiches nach dem Vorbild regionaler Gerichte.

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Ein Nickerchen mit Aussicht in der TentBox

Zum Abschluss des Tages hatte Antoine sein TentBox Dachzelt auf demselben kleinen Hügel an der Elsässer Weinstraße aufgebaut, direkt neben der KitchenBox. Die Aussicht war traumhaft, und nach so einem Burger gab es nichts Besseres, als sich im Zelt für ein wohlverdientes Nickerchen auszustrecken – mit den Weinbergen vor Augen. Vom Kochen bis zum Ausruhen lag alles nur wenige Schritte auseinander, ohne zusammenzupacken oder weiterzufahren.

Genau darum geht es: ein echtes Essen, ein echtes Bett und eine echte Aussicht, wohin dich die Straße auch führt. Das ganze Rezept im Video findest du in Antoines Reel, und folge @lestreetfoodist für seine nächsten Roadtrip-Rezepte.

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